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Programm


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20.00 Uhr
Andreas Giebel
"Im Sammelbecken der Leidenschaft"

Andreas Giebel reibt sich an den Um- und Missständen des Lebens und kämpft mit der Tücke der kleinen Dinge, die einem den ganzen Tag verderben können. Wie einst Silenus, der trunkene, aber weise Begleiter des Bacchus, begibt sich Andreas Giebel ständig auf die Suche nach Lösungen und verheddert sich dabei immer wieder gnadenlos im Sammelbecken der Leidenschaft. Ein höchst vergnügliches Panoptikum über uns Menschen und den Sinn und Unsinn des Lebens. Neben seinen Kabarett-Auftritten und der BRSerie München 7 spielte Andreas Giebel in Marcus H. Rosenmüllers Kinofilmen Beste Zeit, Beste Gegend und Räuber Kneißl mit. Außerdem ist er in der Rolle des Gastkommissars bei den Rosenheim Cops zu sehen.

www.andreas-giebel.de

22.00 Uhr
Kein Vorspiel

Vor ein paar Jahren kam eine Hand voll niederbayerische Blechbläser auf die Idee, dass sie zusammen Volksmusik machen könnten – serbische Volksmusk. Ganze vier Monate nach dieser Idee findet sich die Band „Kein Vorspiel“ auf dem „Weltcup der Blechbläser“ in Guca wieder. In diesem 3000-Seelen-Ort mitten in Serbien treten alljährlich die Megastars der Balkanbläserszene vor 300 000 Zuschauern auf. Kein Vorspiel gewann mit nur sieben Nummern im Gepäck den Preis für die beste ausländische Blaskapelle. Begleitet wurden die sieben Landshuter von dem Schauspieler und Filmemacher Martin Ostermeier („Meine Freunde spielen jetzt Serben-Musik“). Nach einer ekstatischen Woche voller ehrlichem, unverfälschtem und „unvermoiktem“ Brauchtum, gegrilltem Fleisch und jeder Menge Slivovic (Sex, Drugs and Rock‘n‘Roll auf Balkanart) war klar, dass diese Musik und Lebensfreude heim in den sogenannten Westen gebracht werden muss.

www.keinvorspiel.org

19.30 Uhr
Aurel Bereuter
"Schwarzer Mann mit großen Gefühlen"

Der Schauspieler und amtierende Weltmeister im Selbstmitleid Aurel Bereuter ist aus dem tiefen Brunnen seiner November-Depression heraus gestiegen und macht sich erneut zum „Neger“, um seiner Sonja, die ihn kurz vor Weihnachten verlassen hat, zu gefallen. Sie hat sich für einen afrikanischen Zahnarzt entschieden, was Bereuter nicht akzeptieren will. Sein Ego bäumt sich auf und schlägt effekthascherisch um sich. Selbsterniedrigung kennt keinen tiefsten Punkt.

Bayerischer Kunstförderpreis 2007 www.aurel-bereuter.de

20.30 Uhr
Weiherer
"scheiße schrein!"

Christoph Weiherer ist ein Liedermacher der neuen Generation: gesellschaftskritisch, derb, politisch, philosophisch, bissig, frech und gefährlich für das Establishment - aber ohne erhobenen Zeigefinger. Das macht den Weiherer so sympathisch, unberechenbar, urig und geradezu saukomisch. Urbayerisch ist Weiherer außerdem. Denn er besitzt jenen Widerspruchsgeist, der für die Bayern einst typisch war, ihnen inzwischen aber anscheinend weggezüchtet wurde. Neben seinem großen Talent und seinem scharfen Witz macht diese Echtheit seinen Erfolg, seinen Kult-Status und seine wachsende Bekanntheit aus. Ein Rebell in jeder Hinsicht, der dafür steht, dass Kunst mit Biss und Kraft nicht ausstirbt. Der sein Maul aufmacht und den Leuten Mut gibt, ihr Maul aufzumachen. www.weiherer.com

22.00 Uhr
Power!Percussion

Klassische Schlagwerker treffen auf Schlagzeuger aus der Rock- und Pop-Szene. Eine Symphonie aus geballter Kraft! Auf Orchesterpauken und mächtigen Trommeln, auf Ölfässern und Mülltonnen zündet Power!Percussion ein fulminantes Feuerwerk. Virtuose Trommelkunst paart sich mit Tempo und Spontanität, archaische Kraft mit launiger Darbietung und ungebändigter Leidenschaft. Rhythmus pur. Schon mal ein Solo für Aluleiter gehört? Größte Spielfreude trommelt dem Publikum entgegen, wenn Power!Percussion ihre Hände, Körper und Instrumente in rhythmische Energie verwandeln. Die Idee, ein Publikum 90 Minuten lang mit einem reinen Trommelkonzert zu unterhalten, war gewagt und wurde doch ein Volltreffer. Das Ensemble setzt neben virtuoser Trommelkunst vor allem auf optische Effekte und eine für jeden Song ganz eigene Stimmung.

„Die Mischung macht´s: Es trifft Rock auf Klassik, auskomponierte Partien contra Improvisation... Die Menge war aus dem Häuschen“ SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

„Eine spektakuläre Bühnenshow.“ - TZ MÜNCHEN

www.powerpercussion.de

10.30 Uhr
Helmut Eckl & Munich Hot Four

Jazz-Frühschoppen mit dem Satiriker Helmut Eckl und den Munich Hot Four. Die Munich Hot Four wurden 1982 aus Vorliebe für aussergewöhnliche Besetzungen (Trompete, Klarinette, Tuba, Banjo) von Wiggerl Niedermeier gegründet. Am liebsten musizieren die Liebhaber des traditionellen Jazz live und ohne Mikros oder Verstärker.

Eintritt frei!
Veranstaltung des Vereins „Hörbacher Montagsbrettl e.V.“

14.00 Uhr
Zirkus Bambino
"Kinderbrettl"

Kindernachmittag mit dem Mitmachzirkus Bambino von Joschi Frank und seiner Familie. Bei den letzten Festivals begeisterte dieser kleine, fröhliche Zirkus nicht nur die Kinder sondern auch die anwesenden Eltern.

Eintritt frei!
Veranstaltung des Vereins „Hörbacher Montagsbrettl e.V.“

19.30 Uhr
Altinger & Liegl
"Platzende Hirsche"

Michael Altinger und Alexander Liegl haben es schon einmal getan und sie werden es wieder tun. Zum Glück – denn diesmal wollen sie hoch hinaus und noch höher. Kabarett am Höchsten. Dass dort oben die Luft dünn ist, das Mundwerk dröger und die Gehirnwindungen enger werden, ist ihnen zunächst nicht klar. Es kommt wie es kommen muss: zum Eklat! Alexander Liegl, früher Mitglied der legendären Kabarettgruppe „Valtorta“, und Michael Altinger, bekannt durch zahlreiche Fernsehsendungen, erhielten den Deutschen Kabarettpreis 2007. „Ein Traumduo auf Zeit“, schrieb die Jury. „Eine Streiterei, die Freude verbreitet – von welchem Zoff kann man das schon sagen?“ SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

www.platzende-hirsche.de

22.00 Uhr
Stephan Zinner & Band
"Auf großer Fahrt!"

Die drei Reisenden durchstreifen das Land Länge mal Breite mal Höhe auf der Suche nach der Nord-West-Passage, der ewigen Jugend, dem Bernsteinzimmer, einer sicheren Geldanlage, dem Glück des Grillens. Kurz gesagt: es geht um all die Dinge, die das Leben so interessant, aber auch so verdammt anstrengend machen… . Nach seinem ersten Soloprogramm „Zinner tanzt“ (das auch schon in Hörbach zu sehen war) hat sich Stephan Zinner entschieden, die Bühne wieder mit zwei exzellenten Musikern zu teilen. An seiner Seite kämpfen sich Tobi Weber und Andy Kaufmann durch die hohen Wellen des Lebens. Es wird ein lustiger Abend, mit viel Musik und einer ordentlichen Brise schwarzen Humor, bei dem nicht nur im seichten Wasser gefischt wird. Seine schauspielerischen Talente kultiviert Zinner parallel dazu auf vielerlei Art und Weise: an den Kammerspielen, beim Politikerderblecken auf dem Nockherberg als Markus Söder-Double und zuletzt in verschiedenen Kinorollen.

www.zinner-music.de

AUSVERKAUFT!

19.30 Uhr
Kellner
"Hey Dude"

Vom Brotzeit-Ausfahrer und Ich-AG-Musiker mit Hartz-IV-Absturzgefahr zum Singer-Songwriter auf höchstem internationalen Niveau. Mit seinem ersten Album legte der 24-jährige Mathias Kellner ein atemberaubendes Debüt vor und auch sein neues Album „Hey Dude“ klingt, als hätten sich Billy Joel, Paul Simon, Cat Stevens und Neil Young zur Gründung einer All-Star-Band verabredet, nur dass dabei alle Lieder vom jungen Kellner stammen. Dieser feine Liedermacher trägt die Kleidergröße von Ottfried Fischer, begrüßt die Fans bescheiden mit einem „Grias Eich, schee, dass do seid‘s“ – und haut dann Perlen raus, als wäre er der uneheliche Sohn von Paul Simon und Art Garfunkel.

„Newcomer des Monats“ - BAYERN 3
www.kellner-music.de

21.00 Uhr
Martina Schwarzmann
"so schee kons Lebn sei!"

Auch in ihrem dritten Programm „So schee kons Lebn sei!“ bleibt Martina Schwarzmann „unverkrampft und authentisch“, wie die Süddeutsche Zeitung sie beschreibt. Fast 400 Mal trat sie mit ihrem letzten Programm „Deaf’s a bissal mehra sei” live auf, auch weit über die bayerischen Landesgrenzen hinaus. Man kennt sie, die Figuren aus dem schrägen Universum, die die 28-jährige in ihren Liedern, Gstanzln und Gedichten lebendig werden lässt. Sie sind unter uns; die „Erika von de Esoteriker“ oder die bayerischen Eltern, die aus ihren Kindern „Preißn machen“. Oder auch die Ganzgenaubescheid-Wisser, die weltexklusiv durchschaut haben, dass der Aldi und der Lidl in Wahrheit zusammengehören, und dass es bloß noch keiner weiß. Ihr Thema ist der große Wahnsinn im Kleinen. Das Unheil in der heilen Welt. „Es gibt Leute, die sind mit nix zufrieden. Und es gibt Leute, die sind zufrieden mit nix“, staunt Martina Schwarzmann.

www.martina-schwarzmann.de

19.30 Uhr
Helmut Schleich
"der allerletzte Held"

War das einfach, früher: Ein Mann, ein Drache, ein Schwert und zack – war der Drache kopflos, das Problem gelöst und ein Held geboren. Ja und heute? Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es für jedes Problem der Welt mittlerweile statistisch 14,86 Lösungen gibt. Allein in Deutschland stehen der einsamen Gefahr der Arbeitslosigkeit vier unbarmherzige Hartz-Gesetze gegenüber. Da verliert der beste Drachentöter den Überblick und scheitert wie Don Quijchote im Kampf gegen die Windmühlen. Aber einen muss es doch noch geben, der es mit allen aufnimmt, für uns das Wahre, Gute und Schöne erkämpft. Wo ist er? Der allerletzte Held. Vielleicht würde auch er einfach nur gerne scheitern, aber es will ihm einfach nicht gelingen, weil auch das eine große Kunst ist: G’scheit zu scheitern. Mit einem Panoptikum von Haudegen, Teufelskerlen, Desperados zwischen Hansdampf und Hanswurst begibt sich der Münchner Kabarettist Helmut Schleich in seinem neuem Soloprogramm endlich auf die Spur des allerletzten Helden. Helmut Schleich ist mittlerweile landauf landab berühmt für seine einmalige Art, schräge Charaktere auf die Kabarettbühne zu bringen. Flüsternd, schnaubend, Grimassen schneidend, fein-gemein, voller Wucht und Elan, schlüpft er mit unverschämt guter Laune in die Rollen seiner Protagonisten. Das ist kühnes Kabarett, angereichert mit draufgängerischem Witz, bösem Spott und kernigen Skurrilitäten. Der Vollblut-Bayer Schleich, vielen bekannt durch zahlreiche Auftritte in verschiedenen Sendungen des Bayerischen Fernsehens (u.a. „Spezlwirtschaft“ und „Politikerderbleken auf’m Nockerberg“), begeistert durch seine großartigen Parodien, u.a. auf Franz-Josef Strauß.

www.helmut-schleich.de

22.00 Uhr
Kapelle Sorelle
"Im Durchzug"

Mit Schnabelschuh und Faltenrock bringen die zwei Schweizerinnen Ursina Gregori und Charlotte Wittmer frischen Wind in die gute Stube. Sie singen innig inländisch und auswendig ausländisch, wetzen ihre Schnäbel an kniffligen Reimen, jodeln was gisch was hesch von der Alp herunter und bieten ihrem tückischen Instrument neckisch die Stirn. Wo es ihnen passt, machen sie einen Zwischenhalt und richten sich mit viel Gepolter auf der Bühne ein, um das Geheimnis ihres großen Koffers zu lüften: ein überlanges Akkordeon, das nur zu zweit spielbar ist. Sie tanzen und singen italienische Canzoni, russische Lieder, alte Tangos und machen auch vor Mozart nicht Halt. Das Leben als siamesisch-akkordeonistisches Zwillingspaar ist alleweil ein Abenteuer!

www.kappellesorelle.ch

19.30 Uhr
Sigi Zimmerschied
"Zeitgeister"

Aus der Bild und Textfülle von 35 Jahren collagiert Sigi Zimmerschied ein gespenstisches Mosaik, kombiniert Texte quer durch die Jahrzehnte, die miteinander streiten, sich widerlegen, weitertreiben, auflösen. Attacken, Nabelschauen, Hinrichtungen und Larmoyanzen. Ein Zeitgeistertanz um den Irrglauben der Evolution. Eine Hymne an das Vergnügen der Heillosigkeit. Werkschau und Wiedergeburt. Und wem das alles zu kryptisch klingt, dem sei nahe gelegt, was der ansonsten so verschlossene Heimatdichter Thomas Bernhard in einfachen Worten und voll Bewunderung über ihn in der Bäckerblume geschrieben hat: „Was er, der daneben lebt wie ein Scheißhaussepp, ausschwitzt, beschenkt alle Betondeppn und Diddihasis mit der Gnade des Hirnrisses, damit der miese, verfaulte, dreckige Dreck entweichen kann und sie mit allen Schartls in Frieden und Freiheit frohlispeln: Ihobs.“

www.sigi-zimmerschied.de

22.00 Uhr
Kofelgschroa

Vier junge Burschen mit volksmusikalischem Ursprung, die irgendwann genug von der Blaskapelle und der Stubenmusik hatten. Seither machen die Oberammergauer Michi, Maxi, Martin und Matthias in ihrer Band „Kofelgschroa“ neue wilde Blasmusik. Mit ihrer Querschädeligkeit stehen die Musiker von „Kofelgschroa“ sowohl für die neue Volksmusik, als auch in der langen Tradition der bayerischen Nonkonformisten wie Karl Valentin und dem Kraudn Sepp.

www.kofelgschroa.de

AUSVERKAUFT!

19.30 Uhr
Biermösl Blosn

Es ist inzwischen schon eine kleine Tradition, dass die drei Well Brüder beim Brettl-Jubiläum aufspielen. Und wir freuen uns, dass sie auch diesmal wieder mit dabei sind. „Seit 1976 widerlegen sie beharrlich die These vom Stumpfsinn deutscher Seelen und ermutigen nicht nur die alternative Blechbläserszene, dem Überdruß an heimatlicher Gemütlichkeitssehnsucht nie nachzugeben. Ihr Konglomerat aus Musik und Sprache, Urgewalten und Ironie, Kabarett und Tuba sucht seinesgleichen im Kulturbetrieb. Unbeirrt von Quotenfetischisten und ihren Heimatsound-Surrogaten besingen sie in treu-bajuwarischem Anarchismus den ewigen Niedergang des Abendlandes. Ihre regionalen Wurzeln schützen sie vor der Beliebigkeit, ihre plebejisch - volksmusikantischen Quellen vor dem Ornamentalen und ihr Witz, der auch seine musikalischen Freiheiten erfährt, vor den unabänderlichen Tatsachen auf Erden.“ (Aus der Laudatio für den Folkpreis „Ruth - deutsche Roots“ 2005)

www.biermoesl-blosn.de

22.00 Uhr
Don Piano

Als die vier rivalisiernden Dons sich trafen, um ein für allemal auszumachen, wer nun der König des Schwachsinns sei, war der Krieg der Giganten ausgebrochen. Jeder wählte sein Instrument und es brach ein Sound los, der die ganze Welt erschüttern sollte. Diese epochale Kapelle besteht aus dem charismatischen Frontsänger Andreas Dobner, der sich auch an der Gitarre versucht, dem extrovertierten Marco Karman am Mic und der Gitarre, dem fantastischen Fabian Friedl, der den Bass prügelt und dem metronomischen Drummer Dominic Pavelt. Die Dons haben den Stadt-Land-Rock-Wettbewerb der Süddeutschen Zeitung und das Tollwood-Festival gerockt und schon zweimal das Regionalfinale des Schooljam Bandwettbewerbs gewonnen.

www.don-piano.com

19.30 Uhr
Claus von Wagner
"Drei Sekunden Gegenwart"

Was er will, ist sein Recht. Was er bekommt, ist ein Urteil.
Gerechtigkeit trifft auf Justiz, Persönliches auf aktuelle Politik und unser Held auf Spuren aus der Vergangenheit. Und dabei hatten sie ihm doch immer vorgeworfen, er solle endlich mehr im „Jetzt“ leben. Aber das ist schwierig, wenn man bedenkt, dass die Gegenwart nur drei Sekunden dauert. Claus von Wagners neues Programm ist Kafka zum Totlachen – ohne Möglichkeit zur Berufung. Finden Sie sich in Volkes Namen bitte rechtzeitig im Gerichtssaal ein. Nichterscheinen kann nur bei Vorliegen begründeter Ausnahmen gestattet werden. Näheres regelt bestimmt irgendein Gesetz. Blitzlicht ist nicht gestattet. Eltern haften an Ihren Kindern - Jeden Freitag ist Wagner mit seinem „Tagebuch des täglichen Wahnsinns“ auf Bayern 3 zu hören.

Deutscher Kabarettpreis 2006 / Bayerischer Kabarettpreis 2007

www.claus-von-wagner.de

22.00 Uhr
Tonwertkorrektur
"Plays Clean"

Die Fürstenfeldbrucker Indie-Band Tonwertkorrektur gilt als die musikalische Entdeckung Münchens. Ihre Musik liegt in der Luft wie elektrische Spannung. Da ist diese zarte und doch so eindringliche Stimme. Dieser Rhythmus. Diese Melodie, die in die Adern fließt, vorangetrieben von einer Bassgitarre, aufgelöst in Klavierakkorden.

„Bittersüßer Musikzauber“ - SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

Münchner Band des Jahres 2009

„Münchens aktuelle Pop-Sensation“ - SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

www.tonwertkorrektur.eu

19.30 Uhr
Fatih Çevikkollu
"Komm zu Fatih!"

Der türkische Kabarettist Fatih Çevikkollu erzählt Geschichten aus seinem persönlichen kleinen Alltag, in denen sich trotzdem immer das große Ganze widerspiegelt. Er setzt sich mit Vorurteilen auseinander, dabei fließen natürlich seine ganz persönlichen Erfahrungen als Wanderer zwischen den Kulturen mit ein. Er will nicht mehr täglich mit dem Begriff Ethno konfrontiert werden und hat es satt, jeden Tag den Islam anhand der aktuellen Nachrichtenlage erklären zu müssen und dabei dem falschen, aber weitverbreiteten Motto „Gestern noch Kümmeltürke, heute schon Top-Terrorist“ zu begegnen. Bekannt wurde Çevikkollu unter anderem als Türke Murat in der Comedy-Serie „Alles Atze“.

„Nein er ist kein reiner Spaßmacher! Er will aufrütteln, Zwischennuancen aufzeigen, die nur jemand spüren kann, der in dieser ‚Persönlichen Doppelparallelgesellschaft‘ aufgewachsen ist.“ AUGSBURGER ALLGEMEINE

www.fatihland.de

22.00 Uhr
Jamaram
"Jameleon"

Die große Newcomer-Erfolgsgeschichte der achtköpfigen Reggae-Combo Jamaram beginnt in Germering. Im Jahr 2000 finden sich hier der Sänger Tom Lugo (er stammt aus Puerto Rico), Gitarrist Samuel Hopf (aus den USA) und Drummer Murxen Alberti (aus Deutschland) zusammen. Zur Besetzung kommen im Laufe der Jahre noch Bass, Keyboards, Hörner und Percussion dazu - heute besteht Jamaram aus acht Vollblutmusikern. Ihr Sound vereint Reggae, Samba, Rumba, Ska und Soul. Im März erschien ihr neues Album „Jameleon“, das durch seine vielen verschiedenen Musikgenres wandelbar und gleichzeitig unverwechselbar ist - so wie das Tierchen eben. Nach über 130 Konzerten im für die Band sehr erfolgreichen Jahr 2009 und Reisen in aller Herren Länder geben sich die Globetrotter von Jamaram nun auch in Hörbach die Ehre.

www.jamaram.de

23.45 Uhr
RootsBreddas

„Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab!“ - Mit dieser Einstellung und guten Vibes bringen die Roots Breddas seit 2007 bayernweit Lebensfreude auf die Bühne. Die drei Brüder aus Hofhegnenberg singen von ihrem Vertrauen in das unbegrenzte Potential der Gedanken und ihrem unerschütterlichen Glauben an Jah. Die Sänger Johniman und Ras Nikos werden mit den Instrumentalstücken der im Reggae üblichen 7“-Vinyl-B-Seiten musikalisch unterlegt, aufgelegt und gemixt von Selecta Elekta.

www.myspace.com/rasnikosundelekta

ABENDVERANSTALTUNG AUSVERKAUFT!

10.30 Uhr
Rasso-Räuber &
Hattenhofer Blechbläser


Hörbacher Rasso-Räuber trifft Hattenhofer Blech! Zwei Musikgruppen aus der Region, die schon oft zusammen spielten und sich hervorragend ergänzen: Die von der Volksmusik und dem Jazz kommenden Rasso-Räuber treffen auf das Quintett der Hattenhofer Blechbläser, deren musikalische Heimat die Klassik ist. Zusammen begeistern sie durch ihre Vielseitigkeit und Spielfreude.

Eintritt frei!
Veranstaltung des Vereins „Hörbacher Montagsbrettl e.V.“

13.30 Uhr
Tormenta Jobarteh
"Kinderbrettl"

Tormenta Jobarteh führt Sie in das Reich der Geschichten, Mythen, Tänze und Gesänge afrikanischer „Griot“-Tradition. Kinder spielen, tanzen und musizieren. Mit Koramusik, Geschichten und Spielperkussion erleben sie, wie Grenzen verschwimmen.

Eintritt frei!
Veranstaltung des Vereins „Hörbacher Montagsbrettl e.V.“

„Im Bann des Geschichtenerzählers: Jobarteh begeistert alt und jung.“ - SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

15.30 Uhr
Bulldogs
"Ein Film von Walter Steffen"

Der Starnberger See ist bekannt für großkopferte Alt- und Neureiche und die Münchner Sommerfrischler. Doch es gibt auch den See der Menschen, die immer hier gelebt und diese Landschaft geprägt haben. Von ihnen und ihren alten Bulldogs erzählen die Traktor-Geschichten. Sie erzählen Familiengeschichten, berichten von persönlichen Schicksalen, von tragischen und komischen Momenten. Und sie erzählen vom ganz normalen, wunderbaren Leben an den Ufern des Starnberger Sees.

Eintritt frei!
Veranstaltung des Vereins „Hörbacher Montagsbrettl e.V.“

Tassilo-Preis-Gewinner 2010: „Heimat: Für manch einen ein rührseliges Wort, für andere sehnsuchtsvolle Verheißung, für viele eine Selbstverständlichkeit. Doch was ist Heimat wirklich? Walter Steffen nähert sich der Frage mit Kamera und Mikrophon. Den Filmemacher interessieren nicht die schillernden Facetten seiner Heimat - er spürt Heimat im Alltäglichen, Verborgenen auf.“

19.30 Uhr
Keller Steff und Band
"Bulldogfahrer"

„Damit nix passiert, brauchts an Bulldogfahrer“ - mit Sicherheit passiert was beim Bulldogfahrer alias Keller Steff. Vom Kabarett zum musikalischen Abend, so könnte man das Programm beschreiben. Seine eingängigen Songs über Bulldogfahrn, Kaibeziang oder über den Herrn Pillermann versprechen einen unterhaltsamen Abend. Mit Gitarre und Mundharmonika und seiner unverwechselbaren bayerischen Mundart nimmt er so ziemlich alles und jeden, am liebsten aber sich selbst auf den Arm. Mit dabei hat er neben seiner neuen CD die Musiker Gerhart Zimmermann am Kontrabass, Franz Gries an der Gitarre und Sepp Müller am Schlagzeug.



21.30 Uhr
LaBrassBanda
"Übersee"

Für manche ist es Bayerischer Gypsy Brass, für andere wiederum Balkan Funk Brass oder noch viel besser Alpen Jazz Techno. Für die Burschen von LaBrassBanda ist es einfach Musik, die raus will. Sie geht den Leuten direkt in die Beine und macht es ihnen schwer stillzuhalten. Ihr Sound ist das logische Ergebnis des Zusammentreffens fünf junger Musiker mit allesamt bayerischer Herkunft und doch komplett unterschiedlicher Prägung. So klingt eben eine Band, die ihre Wurzeln nicht verleugnet und dennoch immer Augen und Ohren offen hält für Neues. „Warum soll bayerische Musik immer nur Bierzelte füllen und nicht die Clubs?“, fragten sich die fünf Chiemgauer und schon war LaBrassBanda geboren. „Stilistisch erklärt sich die Band im letzten Stück: sich nix scheißn, einfach mal machen, dann passt des...“
MUSIKEXPRESS

„Es gibt Volksmusik und neue Volksmusik, es gibt Rock, Punk, Dub, HipHop und Techno, aber eine Band wie diese hat man noch nie gehört“ SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

www.labrassbanda.com