Programm
20.00 Uhr
Andreas Giebel
"Im Sammelbecken der Leidenschaft"
Andreas Giebel reibt sich an den Um- und
Missständen des Lebens und kämpft mit der Tücke der
kleinen Dinge, die einem den ganzen Tag verderben
können. Wie einst Silenus, der trunkene, aber weise
Begleiter des Bacchus, begibt sich Andreas Giebel
ständig auf die Suche nach Lösungen und verheddert
sich dabei immer wieder gnadenlos im Sammelbecken
der Leidenschaft. Ein höchst vergnügliches Panoptikum
über uns Menschen und den Sinn und Unsinn des
Lebens. Neben seinen Kabarett-Auftritten und der BRSerie
München 7 spielte Andreas Giebel in Marcus H.
Rosenmüllers Kinofilmen Beste Zeit, Beste Gegend und
Räuber Kneißl mit. Außerdem ist er in der Rolle des
Gastkommissars bei den Rosenheim Cops zu sehen.
www.andreas-giebel.de
22.00 Uhr
Kein Vorspiel
Vor ein paar Jahren kam eine Hand voll niederbayerische Blechbläser
auf die Idee, dass sie zusammen Volksmusik machen könnten – serbische
Volksmusk. Ganze vier Monate nach dieser Idee findet sich die Band „Kein
Vorspiel“ auf dem „Weltcup der Blechbläser“ in Guca wieder. In diesem
3000-Seelen-Ort mitten in Serbien treten alljährlich die Megastars
der Balkanbläserszene vor 300 000 Zuschauern auf. Kein
Vorspiel gewann mit nur sieben Nummern im Gepäck den
Preis für die beste ausländische Blaskapelle. Begleitet
wurden die sieben Landshuter von dem Schauspieler
und Filmemacher Martin Ostermeier („Meine
Freunde spielen jetzt Serben-Musik“). Nach einer
ekstatischen Woche voller ehrlichem, unverfälschtem
und „unvermoiktem“ Brauchtum, gegrilltem Fleisch
und jeder Menge Slivovic (Sex, Drugs and Rock‘n‘Roll
auf Balkanart) war klar, dass diese Musik und
Lebensfreude heim in den sogenannten Westen
gebracht werden muss.
19.30 Uhr
Aurel Bereuter
"Schwarzer Mann mit großen Gefühlen"
Der Schauspieler und amtierende
Weltmeister im Selbstmitleid Aurel Bereuter
ist aus dem tiefen Brunnen seiner November-Depression heraus gestiegen und macht sich
erneut zum „Neger“, um seiner Sonja, die ihn kurz
vor Weihnachten verlassen hat, zu gefallen. Sie hat
sich für einen afrikanischen Zahnarzt entschieden,
was Bereuter nicht akzeptieren will. Sein Ego bäumt
sich auf und schlägt effekthascherisch um sich.
Selbsterniedrigung
kennt keinen
tiefsten Punkt.
Bayerischer
Kunstförderpreis
2007
www.aurel-bereuter.de
20.30 Uhr
Weiherer
"scheiße schrein!"
Christoph Weiherer ist ein Liedermacher
der neuen Generation: gesellschaftskritisch,
derb, politisch, philosophisch, bissig, frech und
gefährlich für das Establishment - aber ohne
erhobenen Zeigefinger. Das macht den Weiherer
so sympathisch, unberechenbar, urig und geradezu
saukomisch. Urbayerisch ist Weiherer außerdem.
Denn er besitzt jenen Widerspruchsgeist, der für
die Bayern einst typisch war, ihnen inzwischen aber
anscheinend weggezüchtet wurde. Neben seinem
großen Talent und seinem scharfen Witz macht
diese Echtheit seinen Erfolg, seinen Kult-Status und
seine wachsende Bekanntheit aus. Ein Rebell in
jeder Hinsicht, der dafür steht, dass Kunst mit Biss
und Kraft nicht ausstirbt. Der sein Maul aufmacht
und den Leuten Mut gibt, ihr Maul aufzumachen.
www.weiherer.com
22.00 Uhr
Power!Percussion
Klassische Schlagwerker treffen auf Schlagzeuger aus der Rock- und Pop-Szene. Eine Symphonie aus geballter Kraft! Auf Orchesterpauken und mächtigen
Trommeln, auf Ölfässern und Mülltonnen zündet Power!Percussion ein
fulminantes Feuerwerk. Virtuose Trommelkunst paart sich mit Tempo und
Spontanität, archaische Kraft mit launiger Darbietung und ungebändigter
Leidenschaft. Rhythmus pur. Schon mal ein Solo für Aluleiter gehört?
Größte Spielfreude trommelt dem Publikum entgegen, wenn
Power!Percussion ihre Hände, Körper und Instrumente in
rhythmische Energie verwandeln. Die Idee, ein Publikum
90 Minuten lang mit einem reinen Trommelkonzert zu
unterhalten, war gewagt und wurde doch ein Volltreffer.
Das Ensemble setzt neben virtuoser Trommelkunst vor
allem auf optische Effekte und eine für jeden Song
ganz eigene Stimmung.
10.30 Uhr
Helmut Eckl & Munich Hot Four
Jazz-Frühschoppen mit dem Satiriker Helmut Eckl und den Munich Hot Four.
Die Munich Hot Four wurden 1982 aus Vorliebe für aussergewöhnliche Besetzungen
(Trompete, Klarinette, Tuba, Banjo) von Wiggerl Niedermeier gegründet. Am
liebsten musizieren die Liebhaber des traditionellen Jazz live und ohne Mikros oder
Verstärker.
Eintritt frei!
Veranstaltung des Vereins „Hörbacher Montagsbrettl e.V.“
14.00 Uhr
Zirkus Bambino
"Kinderbrettl"
19.30 Uhr
Altinger & Liegl
"Platzende Hirsche"
Michael Altinger und Alexander Liegl haben
es schon einmal getan und sie werden es wieder tun.
Zum Glück – denn diesmal wollen sie hoch hinaus
und noch höher. Kabarett am Höchsten. Dass dort
oben die Luft dünn ist, das Mundwerk dröger und die
Gehirnwindungen enger werden, ist ihnen zunächst
nicht klar. Es kommt wie es kommen muss: zum
Eklat! Alexander Liegl, früher Mitglied der legendären
Kabarettgruppe „Valtorta“, und Michael Altinger,
bekannt durch zahlreiche Fernsehsendungen, erhielten
den Deutschen Kabarettpreis 2007. „Ein Traumduo auf
Zeit“, schrieb die Jury.
„Eine Streiterei, die Freude verbreitet – von welchem
Zoff kann man das schon sagen?“
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
www.platzende-hirsche.de
22.00 Uhr
Stephan Zinner & Band
"Auf großer Fahrt!"
Die drei Reisenden durchstreifen das
Land Länge mal Breite mal Höhe auf der Suche
nach der Nord-West-Passage, der ewigen Jugend,
dem Bernsteinzimmer, einer sicheren Geldanlage,
dem Glück des Grillens. Kurz gesagt: es geht um all
die Dinge, die das Leben so interessant, aber auch
so verdammt anstrengend machen… .
Nach seinem ersten Soloprogramm „Zinner tanzt“
(das auch schon in Hörbach zu sehen war) hat sich
Stephan Zinner entschieden, die Bühne wieder
mit zwei exzellenten Musikern zu teilen. An
seiner Seite kämpfen sich Tobi Weber und Andy
Kaufmann durch die hohen Wellen des Lebens. Es
wird ein lustiger Abend, mit viel Musik und einer
ordentlichen Brise schwarzen Humor, bei dem
nicht nur im seichten Wasser gefischt wird.
Seine schauspielerischen Talente kultiviert Zinner
parallel dazu auf vielerlei Art und Weise: an den
Kammerspielen, beim Politikerderblecken auf dem
Nockherberg als Markus Söder-Double und zuletzt
in verschiedenen Kinorollen.
AUSVERKAUFT!
19.30 Uhr
Kellner
"Hey Dude"
Vom Brotzeit-Ausfahrer und Ich-AG-Musiker
mit Hartz-IV-Absturzgefahr zum Singer-Songwriter
auf höchstem internationalen Niveau. Mit seinem
ersten Album legte der 24-jährige Mathias Kellner ein
atemberaubendes Debüt vor und auch sein neues
Album „Hey Dude“ klingt, als hätten sich Billy Joel, Paul
Simon, Cat Stevens und Neil Young zur Gründung einer
All-Star-Band verabredet, nur dass dabei alle Lieder vom jungen Kellner stammen. Dieser feine Liedermacher
trägt die Kleidergröße von Ottfried Fischer, begrüßt die
Fans bescheiden mit einem „Grias Eich, schee, dass do
seid‘s“ – und haut dann Perlen raus, als wäre er der
uneheliche Sohn von Paul Simon und Art Garfunkel.
„Newcomer des Monats“ - BAYERN 3
www.kellner-music.de
21.00 Uhr
Martina Schwarzmann
"so schee kons Lebn sei!"
Auch in ihrem dritten Programm „So
schee kons Lebn sei!“ bleibt Martina Schwarzmann
„unverkrampft und authentisch“, wie die
Süddeutsche Zeitung sie beschreibt. Fast 400 Mal
trat sie mit ihrem letzten Programm „Deaf’s a bissal
mehra sei” live auf, auch weit über die bayerischen
Landesgrenzen hinaus. Man kennt sie, die Figuren
aus dem schrägen Universum, die die 28-jährige
in ihren Liedern, Gstanzln und Gedichten lebendig
werden lässt. Sie sind unter uns; die „Erika von
de Esoteriker“ oder die bayerischen Eltern, die
aus ihren Kindern „Preißn machen“. Oder auch
die Ganzgenaubescheid-Wisser, die weltexklusiv
durchschaut haben, dass der Aldi und der Lidl in
Wahrheit zusammengehören, und dass es bloß noch
keiner weiß. Ihr Thema ist der große Wahnsinn im
Kleinen. Das Unheil in der heilen Welt. „Es gibt Leute,
die sind mit nix zufrieden. Und es gibt Leute, die sind
zufrieden mit nix“, staunt Martina Schwarzmann.
19.30 Uhr
Helmut Schleich
"der allerletzte Held"
War das einfach, früher: Ein Mann, ein Drache,
ein Schwert und zack – war der Drache kopflos, das
Problem gelöst und ein Held geboren. Ja und heute?
Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden,
dass es für jedes Problem der Welt mittlerweile
statistisch 14,86 Lösungen gibt. Allein in Deutschland
stehen der einsamen Gefahr der Arbeitslosigkeit vier
unbarmherzige Hartz-Gesetze gegenüber. Da verliert
der beste Drachentöter den Überblick und scheitert wie
Don Quijchote im Kampf gegen die Windmühlen.
Aber einen muss es doch noch geben, der es mit
allen aufnimmt, für uns das Wahre, Gute und Schöne
erkämpft. Wo ist er? Der allerletzte Held. Vielleicht
würde auch er einfach nur gerne scheitern, aber es will
ihm einfach nicht gelingen, weil auch das eine große
Kunst ist: G’scheit zu scheitern.
Mit einem Panoptikum von Haudegen, Teufelskerlen,
Desperados zwischen Hansdampf und Hanswurst begibt
sich der Münchner Kabarettist Helmut Schleich in
seinem neuem Soloprogramm endlich auf die Spur
des allerletzten Helden.
Helmut Schleich ist mittlerweile landauf landab
berühmt für seine einmalige Art, schräge Charaktere
auf die Kabarettbühne zu bringen. Flüsternd,
schnaubend, Grimassen schneidend, fein-gemein,
voller Wucht und Elan, schlüpft er mit unverschämt
guter Laune in die Rollen seiner Protagonisten.
Das ist kühnes Kabarett, angereichert mit
draufgängerischem Witz, bösem Spott und kernigen
Skurrilitäten.
Der Vollblut-Bayer Schleich, vielen bekannt durch
zahlreiche Auftritte in verschiedenen Sendungen
des Bayerischen Fernsehens (u.a. „Spezlwirtschaft“
und „Politikerderbleken auf’m Nockerberg“),
begeistert durch seine großartigen Parodien, u.a.
auf Franz-Josef Strauß.
www.helmut-schleich.de
22.00 Uhr
Kapelle Sorelle
"Im Durchzug"
Mit Schnabelschuh und Faltenrock
bringen die zwei Schweizerinnen Ursina Gregori
und Charlotte Wittmer frischen Wind in die gute
Stube. Sie singen innig inländisch und
auswendig ausländisch, wetzen
ihre Schnäbel an kniffligen Reimen,
jodeln was gisch was hesch von
der Alp herunter und bieten ihrem
tückischen Instrument neckisch
die Stirn. Wo es ihnen passt, machen
sie einen Zwischenhalt und richten sich
mit viel Gepolter auf der Bühne ein, um
das Geheimnis ihres großen Koffers zu
lüften: ein überlanges Akkordeon, das
nur zu zweit spielbar ist. Sie tanzen und
singen italienische Canzoni, russische Lieder,
alte Tangos und machen auch vor Mozart nicht
Halt. Das Leben als siamesisch-akkordeonistisches
Zwillingspaar ist alleweil ein Abenteuer!
19.30 Uhr
Sigi Zimmerschied
"Zeitgeister"
Aus der Bild und Textfülle von 35 Jahren
collagiert Sigi Zimmerschied ein gespenstisches Mosaik,
kombiniert Texte quer durch die Jahrzehnte, die
miteinander streiten, sich widerlegen, weitertreiben,
auflösen. Attacken, Nabelschauen, Hinrichtungen und
Larmoyanzen. Ein Zeitgeistertanz um den Irrglauben
der Evolution. Eine Hymne an das Vergnügen der
Heillosigkeit. Werkschau und Wiedergeburt. Und wem
das alles zu kryptisch klingt, dem sei nahe gelegt, was der
ansonsten so verschlossene Heimatdichter Thomas
Bernhard in einfachen Worten und voll Bewunderung
über ihn in der Bäckerblume geschrieben hat: „Was er,
der daneben lebt wie ein Scheißhaussepp, ausschwitzt,
beschenkt alle Betondeppn und Diddihasis mit der
Gnade des Hirnrisses, damit der miese, verfaulte,
dreckige Dreck entweichen kann und sie mit allen
Schartls in Frieden und Freiheit frohlispeln: Ihobs.“
www.sigi-zimmerschied.de
22.00 Uhr
Kofelgschroa
Vier junge Burschen mit volksmusikalischem Ursprung, die
irgendwann genug von der Blaskapelle und der Stubenmusik hatten. Seither
machen die Oberammergauer Michi, Maxi, Martin und Matthias in ihrer Band
„Kofelgschroa“ neue wilde Blasmusik. Mit ihrer Querschädeligkeit stehen
die Musiker von „Kofelgschroa“ sowohl für die neue Volksmusik, als
auch in der langen Tradition der bayerischen Nonkonformisten
wie Karl Valentin und dem Kraudn Sepp.
AUSVERKAUFT!
19.30 Uhr
Biermösl Blosn
Es ist inzwischen schon eine kleine Tradition, dass die drei Well Brüder beim
Brettl-Jubiläum aufspielen. Und wir freuen uns, dass sie auch diesmal wieder mit
dabei sind.
„Seit 1976 widerlegen sie beharrlich die These vom Stumpfsinn deutscher Seelen
und ermutigen nicht nur die alternative Blechbläserszene, dem Überdruß an
heimatlicher Gemütlichkeitssehnsucht nie nachzugeben. Ihr Konglomerat aus Musik
und Sprache, Urgewalten und Ironie, Kabarett und Tuba sucht seinesgleichen im
Kulturbetrieb. Unbeirrt von Quotenfetischisten und ihren Heimatsound-Surrogaten
besingen sie in treu-bajuwarischem Anarchismus den ewigen Niedergang des
Abendlandes. Ihre regionalen Wurzeln schützen sie vor der Beliebigkeit, ihre
plebejisch - volksmusikantischen Quellen vor dem Ornamentalen und ihr Witz, der
auch seine musikalischen Freiheiten erfährt, vor den unabänderlichen Tatsachen auf
Erden.“ (Aus der Laudatio für den Folkpreis „Ruth - deutsche Roots“ 2005)
www.biermoesl-blosn.de
22.00 Uhr
Don Piano
Als die vier rivalisiernden Dons sich trafen, um ein für allemal
auszumachen, wer nun der König des Schwachsinns sei, war der Krieg der
Giganten ausgebrochen. Jeder wählte sein Instrument und es brach ein Sound
los, der die ganze Welt erschüttern sollte. Diese epochale Kapelle besteht aus
dem charismatischen Frontsänger Andreas Dobner, der sich auch an der Gitarre
versucht, dem extrovertierten Marco Karman am Mic und der Gitarre, dem
fantastischen Fabian Friedl, der den Bass prügelt und dem metronomischen
Drummer Dominic Pavelt. Die Dons haben den Stadt-Land-Rock-Wettbewerb der
Süddeutschen Zeitung und das Tollwood-Festival gerockt und schon zweimal das
Regionalfinale des Schooljam Bandwettbewerbs gewonnen.
19.30 Uhr
Claus von Wagner
"Drei Sekunden Gegenwart"
Was er will, ist sein Recht. Was er bekommt, ist ein Urteil.
Gerechtigkeit trifft auf Justiz, Persönliches auf aktuelle Politik und unser Held
auf Spuren aus der Vergangenheit. Und dabei hatten sie ihm doch immer
vorgeworfen, er solle endlich mehr im „Jetzt“ leben. Aber das ist schwierig, wenn
man bedenkt, dass die Gegenwart nur drei Sekunden dauert. Claus von Wagners
neues Programm ist Kafka zum Totlachen – ohne Möglichkeit zur Berufung. Finden
Sie sich in Volkes Namen bitte rechtzeitig im Gerichtssaal ein. Nichterscheinen
kann nur bei Vorliegen begründeter Ausnahmen gestattet werden. Näheres
regelt bestimmt irgendein Gesetz. Blitzlicht ist nicht gestattet. Eltern haften an
Ihren Kindern - Jeden Freitag ist Wagner mit seinem „Tagebuch des täglichen
Wahnsinns“ auf Bayern 3 zu hören.
Deutscher Kabarettpreis 2006 / Bayerischer Kabarettpreis 2007
www.claus-von-wagner.de
22.00 Uhr
Tonwertkorrektur
"Plays Clean"
19.30 Uhr
Fatih Çevikkollu
"Komm zu Fatih!"
Der türkische Kabarettist Fatih Çevikkollu erzählt
Geschichten aus seinem persönlichen kleinen Alltag, in denen
sich trotzdem immer das große Ganze widerspiegelt. Er setzt sich
mit Vorurteilen auseinander, dabei fließen natürlich seine ganz
persönlichen Erfahrungen als Wanderer zwischen den Kulturen mit
ein. Er will nicht mehr täglich mit dem Begriff Ethno konfrontiert
werden und hat es satt, jeden Tag den Islam anhand der aktuellen
Nachrichtenlage erklären zu müssen und dabei dem falschen, aber
weitverbreiteten Motto „Gestern noch Kümmeltürke, heute schon
Top-Terrorist“ zu begegnen. Bekannt wurde Çevikkollu
unter anderem als Türke Murat in der Comedy-Serie
„Alles Atze“.
„Nein er ist kein reiner Spaßmacher! Er will
aufrütteln, Zwischennuancen aufzeigen, die nur
jemand spüren kann, der in dieser ‚Persönlichen
Doppelparallelgesellschaft‘ aufgewachsen ist.“
AUGSBURGER ALLGEMEINE
www.fatihland.de
22.00 Uhr
Jamaram
"Jameleon"
Die große Newcomer-Erfolgsgeschichte
der achtköpfigen Reggae-Combo Jamaram beginnt
in Germering. Im Jahr 2000 finden sich hier der
Sänger Tom Lugo (er stammt aus Puerto Rico),
Gitarrist Samuel Hopf (aus den USA) und Drummer
Murxen Alberti (aus Deutschland) zusammen. Zur
Besetzung kommen im Laufe der Jahre noch Bass,
Keyboards, Hörner und Percussion dazu - heute
besteht Jamaram aus acht Vollblutmusikern. Ihr
Sound vereint Reggae, Samba, Rumba, Ska und Soul.
Im März erschien ihr neues Album „Jameleon“,
das durch seine vielen verschiedenen Musikgenres
wandelbar und gleichzeitig unverwechselbar ist - so
wie das Tierchen eben. Nach über 130 Konzerten
im für die Band sehr erfolgreichen Jahr 2009
und Reisen in aller Herren Länder geben sich die
Globetrotter von Jamaram nun auch in Hörbach die
Ehre.
23.45 Uhr
RootsBreddas
„Das Glück deines Lebens hängt
von der Beschaffenheit deiner Gedanken
ab!“ - Mit dieser Einstellung und guten Vibes
bringen die Roots Breddas seit 2007 bayernweit
Lebensfreude auf die Bühne. Die drei Brüder
aus Hofhegnenberg singen von ihrem Vertrauen
in das unbegrenzte Potential der Gedanken und
ihrem unerschütterlichen Glauben an Jah. Die
Sänger Johniman und Ras Nikos werden mit den
Instrumentalstücken der im Reggae üblichen
7“-Vinyl-B-Seiten musikalisch unterlegt, aufgelegt
und gemixt von Selecta Elekta.
www.myspace.com/rasnikosundelekta
ABENDVERANSTALTUNG AUSVERKAUFT!
10.30 Uhr
Rasso-Räuber &
Hattenhofer Blechbläser
Hörbacher Rasso-Räuber trifft Hattenhofer Blech!
Zwei Musikgruppen aus der Region, die schon oft
zusammen spielten und sich hervorragend ergänzen:
Die von der Volksmusik und dem Jazz kommenden
Rasso-Räuber treffen auf das Quintett der
Hattenhofer Blechbläser, deren musikalische Heimat
die Klassik ist. Zusammen begeistern sie durch ihre
Vielseitigkeit und Spielfreude.
Eintritt frei!
Veranstaltung des Vereins „Hörbacher Montagsbrettl e.V.“
13.30 Uhr
Tormenta
Jobarteh
"Kinderbrettl"
15.30 Uhr
Bulldogs
"Ein Film von Walter Steffen"
Der Starnberger See ist bekannt für
großkopferte Alt- und Neureiche und die Münchner
Sommerfrischler. Doch es gibt auch den See
der Menschen, die immer hier gelebt und diese
Landschaft geprägt haben. Von ihnen und ihren
alten Bulldogs erzählen die Traktor-Geschichten.
Sie erzählen Familiengeschichten, berichten von
persönlichen Schicksalen, von tragischen und
komischen Momenten. Und sie erzählen vom ganz
normalen, wunderbaren Leben an den Ufern des
Starnberger Sees.
Eintritt frei!
Veranstaltung des Vereins „Hörbacher Montagsbrettl e.V.“
Tassilo-Preis-Gewinner 2010:
„Heimat: Für manch einen ein rührseliges Wort, für
andere sehnsuchtsvolle Verheißung, für viele eine
Selbstverständlichkeit. Doch was ist Heimat wirklich?
Walter Steffen nähert sich der Frage mit Kamera und
Mikrophon. Den Filmemacher interessieren nicht die
schillernden Facetten seiner Heimat - er spürt Heimat
im Alltäglichen, Verborgenen auf.“
19.30 Uhr
Keller Steff und Band
"Bulldogfahrer"
21.30 Uhr
LaBrassBanda
"Übersee"
Für manche ist es Bayerischer Gypsy Brass, für andere wiederum
Balkan Funk Brass oder noch viel besser Alpen Jazz Techno. Für die Burschen
von LaBrassBanda ist es einfach Musik, die raus will. Sie geht den Leuten direkt
in die Beine und macht es ihnen schwer stillzuhalten. Ihr Sound ist das logische
Ergebnis des Zusammentreffens fünf junger Musiker mit allesamt bayerischer
Herkunft und doch komplett unterschiedlicher Prägung.
So klingt eben eine Band, die ihre Wurzeln nicht verleugnet und dennoch immer
Augen und Ohren offen hält für Neues. „Warum soll bayerische Musik immer nur
Bierzelte füllen und nicht die Clubs?“, fragten sich die fünf Chiemgauer und schon
war LaBrassBanda geboren.
„Stilistisch erklärt sich die Band im letzten Stück: sich nix scheißn, einfach mal
machen, dann passt des...“
MUSIKEXPRESS
„Es gibt Volksmusik und neue Volksmusik, es gibt Rock, Punk, Dub, HipHop und
Techno, aber eine Band wie diese hat man noch nie gehört“
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
www.labrassbanda.com